Museum

  • Meinen Schinken geb’ ich nicht her

    Meinen Schinken geb’ ich nicht her

    Gottfried Breyers Schicksal 18. Oktober 1813: Der Häusler und Maurergeselle Jo-hann Gottfried Breyer, ein Mann von 60 Jahren, wurde im Mühlholze nicht weit von der großen Eiche im Angesicht der dahin geflüchteten Markkleeberger in der zwölften Stunde von einem Kosaken erschossen. Breyer wähnte sich dort in Sicherheit, bot doch die Eiche schon immer Schutz, wenn…

  • Ein fürstliches Quartier

    Ein fürstliches Quartier

    Die Kirche Gautzsch und das Pfarramt waren wichtige Stationen für Schwarzenberg in der Schlacht bei Leipzig. Zum einen bot des Pfarrers Wohnung ihm ein wahrlich fürstliches Quartier. An alles war gedacht worden. Viel wichtiger sollte sich die hervorragende Aussicht vom Turm der Gautzscher Kirche erweisen. Wahr ist, „daß der General-Feldmarschall selbst den städtischen, schöngehaubten, zur…

  • Der Markkleeberger Schulmeister Schumann fürchtete um sein Leben

    Der Markkleeberger Schulmeister Schumann fürchtete um sein Leben

    16. Oktober 1813: Um die 160 Österreicher stellten sich an der Pleiße auf. Auf einmal rückten Franzosen mit starkem Schritt geradezu auf die Schule. Ich ver-kroch mich mit den Meiningen unter die Tafeln und Bänke in der Schulstube. Schreckliches nicht endend wollendes Gewehrfeuer ließ uns in Todesangst ver-weilen. Von allen Seiten flogen die Kugeln durch…

  • Der 27. Brief rettete sein Leben

    Der 27. Brief rettete sein Leben

    Joseph Freiherr Simonyi von Vitezvar lebte von 1777 bis 1840 und war ungarischer Husar in der österreich-ischen Armee. Sein Credo: Wenn die Generale sichere Nachrichten über die Stellung des Feindes haben wollten, da wurde kein Anderer als Simonyi entsendet und er brachte sie gewiß. Der Husar war bald besser bekannt als mancher General. In der…

  • Donnez-moi la carte

    Donnez-moi la carte

    Napoleon vor dem Schloss Markkleeberg Am 15. Oktober 1813 ritt Napoleons Stab von Reudnitz aus über den Südraum Leipzigs in Erwartung der bevorstehenden großen Schlacht. In der dritten Stunde des Nachmittags erreichte das Gefolge Dölitz, wo sich Poniatowski anschloss. Man ritt weiter nach Markkleeberg. Napoleon ließ sich die in der Gegend vorhandenen Übergänge über die…

  • Ein Husarenritt…

    Ein Husarenritt…

    stván Széchenyi war 1813 österreichischer Rittmeister, direkt unterstellt dem Feldmarschall Schwar-zenberg. Die Legende erzählt: Schwarzenberg, dessen Hauptquartier sich in Rötha befand, habe Blücher, der mit seinen Truppen nordwestlich bei Schkeuditz stand, am Vorabend der Hauptschlacht mitteilen wollen, dass der Angriff gegen Napoleon am Morgen des 18. Oktober erfolgen würde. Széchenyi überbrachte diese Botschaft. Am Abend…

  • Titel ohne Mittel

    Titel ohne Mittel

    Der Fürst auf der Sektflasche Eine der wichtigsten Rollen in der Napoleonischen Geschichte kommt dem Österreicher Clemens von Metternich zu. Ein brillanter Kopf und ein diplo-matisches As, er schaffte es in wesentlichen Punkten, die Strategie Napoleons zu durchkreuzen. Als tiefempfundene Anerkennung seiner Leistung „fürstete“ sein Kaiser Franz ihn im Röthaer Schloss am 20. Oktober 1813…

  • Meinen Schinken geb’ ich nicht her

    Meinen Schinken geb’ ich nicht her

    Gottfried Breyers Schicksal 18. Oktober 1813: Der Häusler und Maurergeselle Jo-hann Gottfried Breyer, ein Mann von 60 Jahren, wurde im Mühlholze nicht weit von der großen Eiche im Angesicht der dahin geflüchteten Markkleeberger in der zwölften Stunde von einem Kosaken erschossen. Breyer wähnte sich dort in Sicherheit, bot doch die Eiche schon immer Schutz, wenn…

  • Der versprochene Marschallstab

    Der versprochene Marschallstab

    Am Vorabend der Völkerschlacht besichtigte Napoleon seine südliche Frontlinie. Am Nachmittag des 15. Oktober 1813 traf er sich mit Poniatowski. Dieser ließ sein VIII. Corps auf der heutigen Bornaischen Straße, man stand am Fenster der ersten Etage des Hauses 69, paradieren, um mit dem Kaiser seinen Mannen die Achtung zu bezeugen. Unmittelbar darauf ritten beide…

  • Der Trommlerjunge

    Der Trommlerjunge

    Trommlerjungen* wurden durch die Jahrhunderte hindurch in den Armeen als Musiker eingesetzt. Dies ist bezeugt in vielen Bildern, Illustrationen und bekannten Liedern. Manche dieser Quellen zeigen sie im Kampf verwundet oder getötet. Einer von ihnen verlor sein junges Leben am 16. Oktober 1813 bei Wachau. Er fand sein Grab in einer Grube neben vielen anderen…