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Foto: Museum Neuhausen

Foto: Museum Neuhausen

Torhaus mit Nussknacker-Auswahl

Im Torhaus Markkleeberg werden die rund 70 hölzernen Gesellen in der Weihnachtszeit bis zum 4. Advent zu besichtigen sein. Ihr eigentliches Domizil ist in Neuhausen nahe dem Kurort Seiffen. In Neuhausen sind die sehenswerten Figuren in Europas erstem Nussknacker-Museum beheimatet und dort in großer Gesellschaft. Zum Bestand des Museums gehören heute immerhin rund 5.100 geschnitzte und gedrechselte Holzfiguren, die gerade in diesem Landstrich eine lange Tradition haben.

Mehr zur Erzgebirgischen Volkskunst finden Sie in der Wikipedia.

Nussknacker mit Tradition

1977 hatte Maschinenbaumeister Jürgen Löschner mit 166 Exponaten den Grundstein für die imposante Sammlung gelegt. Mittlerweile führt sein Sohn Uwe Löschner die Tradition weiter. Stolz ist der Museums-Chef beispielsweise auf die ungewöhnlichen Raritäten im Nussknacker-Museum. „Das älteste Stück in unserer Ausstellung ist ein Nussknacker aus der Mitte des 17. Jahrhunderts“, erklärt der 44jährige Museumsleiter.

Hüne aus Holz im Guinness-Buch der Rekorde

Es gibt auch Erstaunliches wie die 4,9 mm kleine Figur, die aus einem Zahnstocher hergestellt wurde. Als genaues Gegenteil des Winzlings gilt ein Nussknacker-Hüne. Der hat es mit einer Größe von 10,10 Metern ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

Diesen Riesen haben die Ausstellungsmacher allerdings zu Hause in Neuhausen gelassen. Zur Nussknacker-Ausstellung im Torhaus Markkleeberg brachten sie einen Querschnitt anderer sehenswerter Exemplare mit. Zu verdanken ist die Schau übrigens einem Mitglied des Torhaus-Vereins. Andreas Baage vom Förderverein ließ private Kontakte spielen und hat so für die Markkleeberger eine besondere Ausstellung möglich gemacht. Zur Weihnachtszeit original Erzgebirgisches im Torhaus - das passt schon.

Siehe auch

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