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Christiane Wiese und Georg Zeike sind die Köpfe hinter dem Puppenspielprojekt 'Musikalisches Fabularium'

Christiane Wiese und Georg Zeike sind die Köpfe
hinter dem Puppenspielprojekt 'Musikalisches
Fabularium', Foto: privat

Eine singende Katze spielt die erste Geige

Stubentiger macht Kindern gute Laune

Katzen schmusen, schmeicheln und – wenn nötig – singen sie sogar! So jedenfalls wird es zu erleben sein, wenn im Schloss Markkleeberg diese Geschichte über die Puppenbühne geht: Ein schwarzer Kater holt witzig und geschickt eine alte Hexe aus ihrer Einsamkeit. Die Einsame ist keine Schönheit. Sie sieht nicht wirklich cool aus. Umso erstaunlicher ist es, wie der clevere Stubentiger der trübsinnigen Hexe nach und nach Gesellschaft verschafft.

Hinter diesem Puppenmusiktheater-Stück für Kinder ab 4„stecken“ die Markkleeberger Künstler Christiane Wiese (Gesang) und Georg Zeike (Gambe) mit ihrem „Musikalischen Fabularium“.

Die Idee zu den Kinderprogrammen kam den beiden während einer gemeinsamen Tournee in einer Konzertpause. „Wir wollen Musik so spielen, dass sie für Kinder verständlich ist“, beschreibt Georg Zeike das gemeinsame Projekt. Mittlerweile haben sie vier Stücke, darunter „Das Wirtshaus zum Schwarzen Kater oder Die einsame Hexe“ im Repertoire. Wobei die beiden Markkleeberger hauptsächlich beruflich mit Musik zu tun haben. Christiane Wiese (35) arbeitet als Musikpädagogin und der fünffache Familienvater Georg Zeike (42) spielt das Mittelalter-Instrument Gambe, gibt dazu Unterricht und war damit erst kürzlich auf Konzertreise in Dänemark. Mit ihrem Fabularium spielen sie ausschließlich für Steppkes ganz in Familie und in Kindergärten.

„Kinder reagieren schön spontan, stehen oftmals auf, kommen auf die Bühne und machen einfach mit. Man merkt gleich, ob das Programm ankommt“, sagt Zeike und meint damit vor allem den Spaß, den auch die beiden Großen an der Musik zum Hören und Mitmachen für die Kinder haben.

17. April, 16 Uhr, Musiksalon Schloss Markkleeberg (Kirchstraße 42)
Eintritt: 5 € Kinder, 8 € Erwachsene, 20 € Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Kinder)

Foto: pixabay

Foto: pixabay

Weihnachtsbäume schreddern am Torhaus Markkleeberg

Beim traditionellen Weihnachtsbäume-Schreddern am Torhaus Markkleeberg können sich Markkleeberger und Gäste von ihrem weihnachtlichen Schmuckstück gebührend verabschieden.

Am Samstag, 9. Januar 2016, ab 16 Uhr heißt es Weihnachtsbäume schreddern am Torhaus zu Markkleeberg in der Kirchstraße und auf diese Weise ökologisch entsorgt. Damit beim Weihnachtsbaum-Schreddern am Torhaus mit Lagerfeuer auf dem Biwak-Platz keine Abschiedsstimmung aufkommt, kümmern sich die Mitglieder vom Förderverein „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813“ um das Programm. Am Glühwein-Ausschank gibt es für jeden mitgebrachten, ausgedienten Weihnachtsbaum beim Schreddern einen Glühwein gratis. Außerdem ist der Bratwurstgrill angeworfen und dazu spielt Musik aus der Konserve.

Der Eintritt zu unserer Party mit Weihnachtsbäume-Schreddern am Torhaus ist frei.

Foto: Museum Neuhausen

Foto: Museum Neuhausen

Torhaus mit Nussknacker-Auswahl

Im Torhaus Markkleeberg werden die rund 70 hölzernen Gesellen in der Weihnachtszeit bis zum 4. Advent zu besichtigen sein. Ihr eigentliches Domizil ist in Neuhausen nahe dem Kurort Seiffen. In Neuhausen sind die sehenswerten Figuren in Europas erstem Nussknacker-Museum beheimatet und dort in großer Gesellschaft. Zum Bestand des Museums gehören heute immerhin rund 5.100 geschnitzte und gedrechselte Holzfiguren, die gerade in diesem Landstrich eine lange Tradition haben.

Mehr zur Erzgebirgischen Volkskunst finden Sie in der Wikipedia.

Nussknacker mit Tradition

1977 hatte Maschinenbaumeister Jürgen Löschner mit 166 Exponaten den Grundstein für die imposante Sammlung gelegt. Mittlerweile führt sein Sohn Uwe Löschner die Tradition weiter. Stolz ist der Museums-Chef beispielsweise auf die ungewöhnlichen Raritäten im Nussknacker-Museum. „Das älteste Stück in unserer Ausstellung ist ein Nussknacker aus der Mitte des 17. Jahrhunderts“, erklärt der 44jährige Museumsleiter.

Hüne aus Holz im Guinness-Buch der Rekorde

Es gibt auch Erstaunliches wie die 4,9 mm kleine Figur, die aus einem Zahnstocher hergestellt wurde. Als genaues Gegenteil des Winzlings gilt ein Nussknacker-Hüne. Der hat es mit einer Größe von 10,10 Metern ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.

Diesen Riesen haben die Ausstellungsmacher allerdings zu Hause in Neuhausen gelassen. Zur Nussknacker-Ausstellung im Torhaus Markkleeberg brachten sie einen Querschnitt anderer sehenswerter Exemplare mit. Zu verdanken ist die Schau übrigens einem Mitglied des Torhaus-Vereins. Andreas Baage vom Förderverein ließ private Kontakte spielen und hat so für die Markkleeberger eine besondere Ausstellung möglich gemacht. Zur Weihnachtszeit original Erzgebirgisches im Torhaus - das passt schon.

Weihnachtsmarkt 2015 mit Nussknacker-Schau

Alle Jahre wieder läutet der traditionelle Weihnachtsmarkt bei uns am Historischen Torhaus Markkleeberg in der Kirchstraße die Adventszeit ein. Lange vorher haben die Ehrenamtlichen von unserem Verein mit den Vorbereitungen der beiden Weihnachtsmarkttage angefangen.

Am Samstag, 28. November und Sonntag, 29. November 2015 jeweils ab 14 Uhr ist es soweit: Dann zieht am Torhaus, vor dem Schloss Markkleeberg und bis in den Schlosspark hinein Adventsstimmung ein. Diesmal kommt auch das Erzgebirge – hierzulande das Weihnachtswunderland schlechthin – bis zu uns ins Torhaus: Mit einer Nussknacker-Ausstellung, die von Samstag, 28. November bis zum 4. Advent zu sehen sein wird.

Zum Einstieg in eine besinnliche Weihnachtszeit wird für die Gäste und Besucher jede Menge aufgeboten: Im Schlosshof bauen Händler mit Gewürzen, Waffelbäckerei, Keramik und mit Erzgebirgsartikeln ihre Stände auf. Am Sonntagnachmittag fahren Weihnachtsmann und Christkind samt Überraschungen im Ponywagen am Torhaus vor. Zu alledem werden Lagerfeuer, Glühweinduft und Bratwurstgrill Adventsstimmung aufkommen lassen.

Außerdem wird es im Torhaus eine Bastelstube geben. "Gerade für Kinder und Familien ist der Advent ja traditionell eine besondere Zeit", meint unser Vereins-Präsident Wolfgang Gerlach. Deshalb haben die Organisatoren vom Verein wieder viel Herzblut in die Weihnachtsmarkt-Vorbereitungen gesteckt.

Was Russland und Preußen verband...

... dokumentiert eine Sonderausstellung unseres Vereins im Schloss Markkleeberg. Noch bis Ende November 2015 berichten Schautafeln über die Zusammenarbeit zwischen Preußen und Russland im gemeinsamen Kampf gegen Napoleon. Die Ausstellung ist eine Leihgabe des Historischen Museums Königsberg. In den Schlossräumen ist die Schau in Nachbarschaft zum Diorama  „Die Schlacht bei Wachau“ aufgebaut. Geöffnet: Freitag – Sonntag 10 – 18 Uhr, Eintritt: Besucher ab 10 Jahre 2 Euro.

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Siehe auch

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