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Museum

Das Museum untergliedert sich in einen Museumsteil "Völkerschlacht" und einen Teil "Heimatstube". Im Schloss werden Dioramen gezeigt.

Museumsteil Stadtgeschichte & Völkerschlacht (Räume 1-5)

Die Räume in der ersten Etage, vormals die Wohnung des Rittergutsverwalters und Amtsstube, werden heute museal genutzt. Die untenstehende Grafik zeigt den Grundriss des Gebäudes:



Die Dauerausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des Torhauses von der Wasserburg bis in die heutige Zeit und im speziellen der Völkerschlacht um 1813. Die Exponate der Heimatstube bringen bäuerliches Brauchtum und Lebenskultur vergangener Zeiten nahe.

Raum 1

Ausstellungsraum 1

Dieser Raum steht unter dem Thema „Sachsen zwischen den Fronten“. Hier findet man allgemeine Informationen zur Völkerschlacht. Auf Schautafeln werden die auf dem südlichen Schlachtfeld kommandierenden Offizieren beider Parteien vorgestellt. Ein Diorama mit Schwerpunkt der Kämpfe um das Schlossgelände vermittelt dem Betrachter einen plastischen Eindruck.

Raum 2 (Biedermeierstube)

Biedermeierzimmer

Es wird angenommen das dies das Wohnzimmer vom Verwalters des Rittergutes war. Da sich dieser Raum über der ehemals einzigen Zufahrt befindet konnte er sehen wer ging und wer kam. Die Einrichtung ist dem damaligen Zeitgeschmack nachempfunden.

Raum 3

Ausstellungsraum 2

Bevor der Besucher den nächsten Ausstellungsraum betreten kann muss er den ehemaligen Abtritt durchqueren. In diesem Raum befinden sich Gegenstände zur Geschichte der Auenkirche und weiteres kirchliches Zubehör, wie ein Taufstein aus dem 17.Jahrhundert, mittelalterliche Bibeln usw.

Raum 4

Hier ist eine Sammlung von steinzeitlichen Funden zu besichtigen.

Raum 5

Der fünfte Museumsraum ist Sonderausstellungen vorbehalten.

Museumsteil Heimatstube (Räume 6-10)

Die Heimatstube wurde im Erdgeschoss in den Räumen links der Tordurchfahrt eingerichtet, neben dem ehemaligen Stallgebäude. Viele Gebrauchsgegenstände vergangener Zeiten werden hier aufbewahrt. Besonders Kindern der Grundschule kann hier anschaulich das Leben in früherer Zeit nahe gebracht werden.

Raum 6

Hier wird landwirtschaftliches Gerät ausgestellt.

Raum 7 (Wachstube)

Dieser Raum war die Wachstube des Torhauses.

Raum 8 (Webstube)

In diesem Raum finden sich Utensilien zur Textilhestellung, wie Flachsbreche, Flachsriffel, Spinnräder und ein Webstuhl.

Raum 9 (Schweitzerstube)

BauernstubeIn früheren Zeiten kamen die Melker aus der Schweitz nach Sachsen und somit wurden sie kurz Schweitzer genannt. Damit sie jederzeit schnell beim Vieh sein konnten, wohnten diese unmittelbar am Stall. Besonders interessant in diesem Raum ist ein alter Käseschrank, in den die Molke in kleinen durchlöcherten Formen hineingestellt wurde und dort abtropfen konnte. Bei der Renovierung des Raumes wurde unter den Dielen eine Butterform vom Rittergut gefunden.

Hier wird das bäuerliche Leben und Wohnen thematisiert. Neben Einrichtungsgegenständen aus dem Wohnbereich ist auch eine bäuerliche Küche zu sehen.

Raum 10 (Speicher)

Der Speicher befindet sich direkt über der Tordurchfahrt und beherbergt heute neben Waschtrog und Wäschemangel auch weiteres Zubehör zur "großen Wäsche". Ebenso sind verschiedene Pflüge und landwirtschaftliche Geräte von 1750 bis 1800 zu sehen.

Museumsteil Dioramen im Schloss

In den Räumlichkeiten im Schloss kann man ein großes und drei kleinere Dioramen zur Völkerschlacht entdecken. Eines davon zeigt den Generalsstab Napoleons an der Tabaksmühle, ein anderes den Rheinübergang von Teilen der Preußischen Armee bei Kaub, die Abdankung Napoleons 1814 in Fontainebleu, sowie die Schlacht bei Waterloo. Natürlich kann man auch den Apelstein Nr. 4 im Original bewundern.

Weitere Informationen zu den Räumlichkeiten finden Sie unter dem Menüpunkt Vermietung.

Museumsverbund

Vier der Völkerschlacht sich widmende Vereine gründeten im Februar 2014 unter dem Dach des Verbandes Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e.V. einen Museumsverbund. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter leipzig1813.com.

Das Programm 2016 des Museumsverbundes finden Sie hier.

Logo des Musemsverbunds